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Afenginn [Dänemark]

VÖ: Klingra (2019)

Download: Biografie | Rider

Afenginn ist die Schöpfung des Komponisten Kim Nyberg. Er ist in ganz Skandinavien für seine ambitionierten Post-classical / Progressive / Nordic ambient Werke bekannt, die vielleicht am ehesten zwischen Goldmund, Jonny Greenwood, Yann Tiersen, Sigur Rós, Philip Glass, Arvo Pärt und Angelo Badalamenti zu verorten sind.

Was diesen schwer greifbaren Künstler auszeichnet, sind seine kreativen Schübe, denn jedes der sechs bisher unter dem Namen Afenginn erschienenen Alben unterschied sich deutlich von seinem Vorgänger.

Aber wenn man genauer hinsieht, dann merkt man, dass Nyberg einfach seit Jahren an seiner musikalischen Sprache feilt – mit vertraut klingenden Motiven, asymmetrischer Rhythmik und delikaten Harmonien, die den Hörer unbemerkt immer tiefer in ein düsteres Dickicht voller interessanter Spielereien entführen. Die minimalistischen Strukturen sind mit der Herangehensweise eines Philip Glass oder Arvo Pärt vergleichbar und schaffen eine druckvolle und gleichzeitig zerbrechliche Stimmung. Zwischendurch bricht sich die Energie immer wieder in monumentalen Postrock-Wellen Bahn. Was seine Werke von denen vieler Zeitgenossen unterscheidet, ist die Wärme und die Sehnsucht, die trotz aller technischer Finesse von ihnen ausgeht.

Nybergs kommendes, siebtes Album „Klingra“ („der Kreis“ auf färöisch) ist eine ruhige und gleichzeitig leidenschaftliche Komposition. Sowohl die Musik als auch die Texte auf färöischer Sprache wurden in kreisförmigen Mustern unterschiedlicher Länge angelegt – wie Zahnräder in einem Uhrwerk. Manchmal überkreuzen sich parallellaufende Themen, was zu einem kurzen Moment der Dissonanz oder einem überraschenden Gleichklang führt. Insgesamt ist das Album wahnsinnig gefühlvoll, kontemplativ und melancholisch – mit einem hellen Schimmer am Horizont.

Auch das Vinyl dient der Komposition: Zwei verschiedene Intros werden auf parallel verlaufenden Rillen gepresst werden, sodass der Hörer nie vorhersehen kann, mit welchem seine Reise beginnt, wenn die Nadel sich auf die Platte senkt. Die zweite Seite endet mit einem Loop, der den Hörer direkt zum Anfang des Albums zurückbefördert.

Die Musiker in Nybergs Band kommen aus allen Ecken der skandinavischen Welt: von den Färöer Inseln stammen Teitur und Dánjal á Neystabø an den zwei Klavieren, Mikael Blak am Bass (Eivør) und der Sänger Ólavur Jákupsson (Yann Tiersen). Aus Norwegen kommt der Percussionist Knut Finsrud, aus Dänemark Niels Skovmand an der Violine, Drummer Ulrik Brohuus sowie ein Gastauftritt des renommierten Danish String Quartet, und, last but not least, Komponist und Master of Desaster – Kim Nyberg aus Finnland.

Pressestimmen

Als Gruppe hat Afenginn ein einzigartiges Kontaktvermögen zum Publikum und die Musiker sind alle hervorragende Instrumentalisten. (Folkworld)

Als Hörer ist man gefordert, genau hinzuhören, denn was da musikalisch auf einen zukommt, ist dicht gepackt mit originellen Ideen, verwegenen Melodien und vertrackten Rhythmen. (weltmusik.net)

…schnörkellos, ohne Umschweife und ohne jede Arroganz ist die Musik: Funkensprühend ist wohl das richtige Wort. Und: Die fünf nordländer Jungs sind durchaus qualifiziert und Meister ihres Fachs. (Folkmusiksuite101)

Afenginn
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Pressefotos

Termine

Termin Stadt Venue
01.05.2019 DE - Dresden Dreikönigskirche
02.05.2019 DE - Berlin Maschinenhaus - Tickets
03.05.2019 DE - Bielefeld Bunker Ulmenwall
04.05.2019 DE - Leipzig UT Connewitz
05.05.2019 DE - Frankfurt Brotfabrik
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